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Bewertung der Auswirkungen von Hochfrequenz-Strahlung
Dass der Elektrosmog von Funkanlagen der Gesundheit schadet, ist nicht erwiesen. Langzeitstudien mit Menschen in ihrer natürlichen Umgebung gibt es nur wenige.

Das Bundesamt für Umwelt hat im Jahr 2004 eine Literaturstudie «Hochfrequente Strahlung und Gesundheit» veröffentlicht. Sie enthält eine Beurteilung der Ergebnisse von über 200 Studien. Der Bericht wurde im Juni 2007 unter Berücksichtigung aktueller Studien überarbeitet. Abschliessend wird festgehalten, dass keine neuen gesundheitlichen Auswirkungen gefunden werden konnten. Zwar treten biologische Effekte auf, ob diese aber für die Gesundheit schädlich sind, ist unklar.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist daher weiterhin ein vorsorgeorientierter Ansatz im Umgang mit nichtionisierender Strahlung und eine intensive Forschung erforderlich.

In einem weiteren Bericht mit dem Titel «Nichtionisierende Strahlung und Gesundheitsschutz in der Schweiz», der unter der Federführung des Bundesamts für Gesundheit erarbeitet wurde, wird vertieft auf die gesundheitlichen Auswirkungen elektromagnetischer Felder eingegangen.


Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen nichtionisierender Strahlung
Die nachstehende Auflistung der publizierten Studien zum Thema «nichtionisierende Strahlen und Gesundheit» nennt nur eine Auswahl der veröffentlichten Arbeiten.

Schweizer UMTS-Studie
Die im Juni 2006 publizierte Schweizer UMTS-Studie hat keine Auswirkungen kurzfristiger UMTS-Mobilfunkstrahlung auf das Wohlbefinden festgestellt. Dies ist ein wichtiger Hinweis darauf, dass die geltenden Grenzwerte die Bevölkerung nach heutigem Wissensstand ausreichend schützen.
Die Forschungsarbeit ist eine Wiederholung der holländischen «TNO-Studie», weist aber ein gegenteiliges Fazit aus. Denn das holländische Pendant kommt zum Schluss, dass die UMTS-Strahlung das Wohlbefinden vermindere. Dieses Ergebnis sorgte damals entsprechend für Aufsehen.
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REFLEX-Studie
Die von der EU geförderte Reflex-Studie fand Hinweise auf Zellschäden, die durch elektromagnetische Felder verursacht wurden. Sie kann aber keine Wirkungsmechanismen aufzeigen.
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Nationale Forschungsprogramme
«Nichtionisierende Strahlung – Umwelt und Gesundheit», NFP 57.
Dieses Nationale Forschungsprogramm (NFP) untersuchte die Auswirkungen der nichtionisierenden Strahlung (NIS) heutiger und künftiger Technologien auf die Gesundheit. Das Programm dauerte vier Jahre und wurde im Frühling 2011 abgeschlossen. In der Studie wurde nachgewiesen, dass nichtionisierende Strahlen biologische Prozesse beeinflussen können. Zwischen der alltäglichen Strahlenexposition und der menschlichen Gesundheit konnte allerdings kein Zusammenhang festgestellt werden.
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Das NIS-Monitoring der Zentralschweizer Kantone, das auf dieser Website beschrieben ist, diente auch dem oben aufgeführten Forschungsprogramm (NFP 57). Es wurden Langzeitmessreihen aus der Zentralschweiz zur Verfügung gestellt.

Forschungsstiftung Mobilkommunikation
Die Forschungsstiftung Mobilkommunikation fördert insbesondere die Grundlagenforschung sowie Arbeiten über die Chancen und Risiken der Mobilkommunikation. Die Stiftung hat ihren Sitz an der ETH Zürich. Sie wurde von der ETH Zürich und den Mobilfunkbetreibern Swisscom, Orange und Sunrise gegründet.
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Dokumentationsstelle ELMAR
Das Institut für Sozial- und Präventivmedizin der Universität Basel betreibt im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) eine Dokumentationsstelle für elektromagnetische Strahlung und Gesundheit.
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EMF-Projekt der WHO
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) will die Auswirkungen von elektromagnetischen Feldern zwischen 0 - 3 GHz auf die Gesundheit untersuchen. Im Zentrum steht dabei eine Datenbank, welche wissenschaftliche Arbeiten zum Thema sammelt.
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