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NIS-Monitoring
Hauptziel des NIS-Monitorings ist, die Bevölkerung unabhängig und fundiert über die Thematik der nichtionisierenden Strahlung zu informieren. Nach Basel ist die Zentralschweiz die erste Region, welche ein Elektrosmog-Monitoring durchführt. Das Monitoring besteht aus drei Teilen: Messen, Simulieren und Informieren. Dabei stehen Mobil- und Rundfunksendeanlagen im Zentrum.
Der rechtliche Hintergrund des Monitorings ist Artikel 6 des Umweltschutzgesetzes, welcher besagt, dass die Behörden die Öffentlichkeit sachgerecht über den Stand der Umweltbelastung zu informieren hat.

Messen
Das NIS-Monitoring in der Zentralschweiz umfasst eine permanente Messung der elektromagnetischen Strahlung von Mobil- und Rundfunksendeanlagen, eine periodische Übertragung der Messwerte in eine Datenbank sowie eine grafische Darstellung der Resultate im Internet.
An drei Standorten werden permanente Messungen durchgeführt. Zusätzlich werden jedes Jahr auch Stichprobenmessungen durchgeführt, deren Standorte auf die sechs Kantone der Zentralschweiz verteilt sind.
Der Fokus der Messungen richtet sich auf die Ermittlung der hochfrequenten elektromagnetischen Strahlung (Rundfunk, Mobilfunk).

Simulieren
Ergänzt werden die Messungen durch eine Simulation der Strahlenbelastung. Diese macht es möglich, flächendeckend und für die gesamte Zentralschweiz Belastungskarten zur Verfügung zu stellen.
In der Simulation werden die Magnetfelder von Hochspannungsleitungen nicht berücksichtigt. Es werden lediglich anhand von Richtwerten die Korridore aufgezeigt, in denen eine Überschreitung des Vorsorgegrenzwerts möglich ist.

Informieren
Mit der Website e-smogmessung.ch wird die Bevölkerung der Zentralschweiz neutral über den Elektrosmog informiert. Wir zeigen Hintergründe, aktuelle und archivierte Messresultate sowie potenzielle Risiken auf und vermitteln den aktuellen Stand der Forschung.
Das Monitoring wird durch die beteiligten Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Luzern und Zug finanziert und ist daher unabhängig.


 
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